Goldafter auf Sylt: Schutz vor giftigen Raupen | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Der Goldafter breitet sich immer mehr aus und kann durch seine giftigen Brennhaare gesundheitliche Probleme verursachen.

Goldafter auf Sylt: Schutz vor giftigen Raupen

Wir möchten zu einer wichtigen Thematik informieren und zur Vorsicht sensibilisieren.

Der Goldafter ist eine nachtaktive Mottenart, deren Raupen auf Sylt insbesondere in den Sommermonaten vermehrt auftreten. Diese Tiere sind vor allem in bewaldeten und buschreichen Gebieten der Insel anzutreffen, beispielsweise in den Naturschutzgebieten und entlang der Dünenvegetation. Die Gefahr, die vom Goldafter ausgeht, liegt in seinen giftigen Brennhaaren. Diese können bei Hautkontakt oder Einatmen allergische Reaktionen auslösen, die von Hautreizungen bis zu stärkeren gesundheitlichen Beeinträchtigungen reichen.

Das Landesamt für Arbeitsschutz, Soziales und Gesundheit (LASG) Schleswig-Holstein stellt auf seiner Website umfassende Informationen zum Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit dem Goldafter bereit. Dort sind auch Faltblätter zu finden, die wichtige Hinweise zur Vermeidung von Kontakt und zum Verhalten bei einem möglichen Befall enthalten.

Auf Sylt treten die Raupen des Goldafters besonders in Gebieten mit Eichen- und Kiefernwäldern auf, wo sie sich bevorzugt ernähren. Wanderer und Naturfreunde sollten daher vorsichtig sein und die Raupen nicht berühren. Für alle Hundefreunde ist zudem Vorsicht geboten. Denn der Goldafter ist auch für Hunde gefährlich. Bei Kontakt an Nase/Fang bzw. der Schleimhäuten, sollte umgehend ein Tierarzt kontaktiert werden.

Zum Schutz vor Goldafter-Bissen empfiehlt es sich, lange Kleidung zu tragen, insbesondere bei Aufenthalten in betroffenen Gebieten. Auch das Vermeiden von direktem Kontakt mit den Raupen und das Beachten der Hinweise des LASG sind sinnvoll. Im Anhang finden Sie weiterführende Informationen und das Faltblatt zur Prävention und zum Umgang mit dem Goldafter.